Ford Mustang

Die Fortbewegung ist etwas, das die Menschen schon immer fasziniert. Doch dazu brauchen FORD MUSTANG eigentlich gar keinen amerikanischen Kultwagen. Alleine die Basedrum des Schlagzeugers Jona von Winzingerode produziert genug Energie für ein Flugzeug, während Sänger und Gitarrist Christian Peer mit seiner Tremologitarre Radiofrequenzen ansteuern könnte. Verspielte Indie-Pop-Songs in deutscher Sprache sind das Ergebnis langer Proben im Kleinstudio in Pegnitz, die mal angelsächsisch, mal hochdeutsch, aber immer zu hundert Prozent authentisch klingen und den Hörer ganz ohne Motor und Benzin zum Abheben animieren.

d.t.o

FORD MUSTANG rennt, mit Benzin im Tank und einer Menge Reiseutensilien geht es ins Bananenland. Oder auf eine Lichtung im Wald. Oder in die Charts. Doch zuerst sagen FORD MUSTANG alias Jona von Wintzingerode (drums) und Christian Peer (vox, git) Danke. Danke für unsere Konsumgesellschaft und UN Flüchtlingszäune. Und das ganz ohne Agressionen, denn das Leben ist ja bekanntlich wunderbar. Mit Musik im Spannungsfeld zwischen Tex Mex, Americana und Deutschpop gelingt Winzingerode und Peer nur zu zweit eine unterhaltsame Mischung aus den spannendsten Genres mit poetischen und manchmal provokanten Texten in Anlehnung an das, was uns umgibt und was wir sind.  Dabei ensteht schon fast ein eigenes Genre, und selbst der erfahrenste Waldläufer unter uns kommt zu dem Schluß: Danke für diese Platte. 


 MOND SPORT

 

Eine FORD MUSTANG Platte ohne Schlagzeuger Jona von Winzigerode, gibt es so etwas überhaupt? Songschreiber Christian Peer hat sich nach dem Umzug in die neue WG ein Wohnschlafstudio eingerichtet und sich dort mit einem neuen digitalen Drummer am Rechner angefreundet. Abend für Abend schliff man auf 15 Quadratmetern am perfekten Gitarrenpop-Song, stets mit der Angst, zu sehr nach MIDI-Homerecording zu klingen. In den zehn Songs auf dem neuen Album MOND SPORT singt Peer frisch-frei von der Leber weg über Beziehungen, die nicht enden wollen, die Schönheit der Natur und der Angst vor sich selbst. Garniert mit Synthesizer-Schnipseln, Westerngitarre, übersteuerten Drums und mehrstimmigen Passagen ist MOND SPORT die bisher reifste und auch professionellste Aufnahme von Labelmacher Peer und macht trotz begrenztem Equipment und Platz beim Recorden auch nach mehreren Durchläufen der Platte richtig Spaß, ohne konkret einem Genre zugeordnet werden zu können.