Markus Tamler

Geboren und aufgewachsen in einem kleinen, verschlafenen Nest, zog es MARKUS TAMLER schon früh in urbanere Kreise, in denen er sich bald heimisch fühlte. Als Gegenpol zu großstädtischen Verlockungen und deren Beats, entdeckte er bald, wie gerade die leisen Töne ihren Reiz bei abendlichen Unternehmungen enfalten können. Sein Output besteht dabei aus sanften elektronischen Beats, die er mit einer durch ein Effektboard gesendeten Gitarre geschickt kombiniert. Doch auch reine Instrumentals, die stilistisch in der Post Rock Szene von Chicago beheimatet sein könnten, finden Ihren Weg in sein Repertoire.


Somewhere in Peking

Mit seinem Debut „Somewhere in Peking“ zieht Markus Tamler den Bogen von elektronisch unterlegten Gitarrentönen bis hin zu rein akustischem Material. Das ganze wird gewürzt mit eingespielten Krimi-Samples oder der Klingel des vielgefahrenen BMX aus Kindertagen. Dabei webt sein unverwechselbarer Gitarrenstil ein dichtes Band zwischen den Songs, es entsteht Spannung zwischen laut und leise, zwischen Harmonie und Atonalität. SOMEWHERE IN PEKING ist ein dicker Brocken, der dem Hörer einiges abverlangt: Nur wer genau hinhört, wird hineingezogen in die bizarre Schönheit der geschickt übereinandergelegten Soundscapes.


Plankton Blues EP

Die EP "Plankton Blues" ist nach über 5 Jahren der Nachfolger zum Debut "Somewhere in Peking" von Day Records - Urgestein Markus Tamler. Und der bleibt seinem experimentellen Stil ausserordentlich treu. Während Titelgeber "Plankton Blues" mit seinen psychedelischen 13 Minuten vor allem bei Lo-Fi Freunden Gefallen finden wird, wechseln sich auch bei den anderen Songs verliebte Gitarrentöne und verspulte Elektronik ab. Und gerade dieser unkonventionelle Stilmix macht die Musik von Tamler zu dem, was sie auch ist: Unverwechselbar.